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52. Feldbacher Europagespräche

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Univ.-Prof. Dr. Stefan Karner:
Russland ist ein Teil Europas

Auch wenn sich die Beziehungen zwischen der EU und Russland nachhaltig geschädigt zeigen und gegenseitige Sanktionen das Klima vergiften, komme der EU große Verantwortung zu.

 


Gefordert sei eine von den USA unabhängige Rolle, die sich etwa beim Wiederaufbau der Ukraine zeigen könne.
Auch wenn es dem Westen oft schwerfällt, Russland zu verstehen, muss dieses riesige Land als Teil Europas verstanden werden. Univ.-Prof. Dr. Stefan Karner, ein ausgewiesener Russlandkenner, plädierte für einen pragmatischen Umgang mit Russland.
Im Konkurrenzkampf mit dem Westen, war es immer das Bestreben Russlands, auf Augenhöhe gesehen zu werden. Die bei uns oft kritisierte autokratische Regierungsform müsse mit der „russischen Seele“ verstanden werden. Zusammenführen, nicht trennen sie die Aufgabe Europas, betonte Prof. Karner. Russland habe eine ausgeprägte Leidensfähigkeit, Sanktionen seien kein geeignetes Mittel, das Land zu treffen.

 

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