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Europastimme 2011 Nr5 online

2011-05-europastimmeEuropa? Europa!
Die EU steckt in ihrer bisher schwersten Krise. Die Wirtschafts- und Finanzkrise schlägt immer neue Wellen. Die Versuche diese Krise zu bewältigen, rufen soziale Unruhen in den besonders betroffenen Ländern hervor. Professor Werner Weidenfeld, einer der europapolitischen Vordenker, schreibt von einer „Misstrauensgesellschaft“, zu der Europa gerade mutiere; die Verfahren der Demokratie und des Rechtsstaates seien den EU-Bürgern fremd geworden.
Das Europa-Forum der Europäischen Föderalisten versammelte in Neumarkt engagierte Europaaktivisten und namhafte Experten. Dabei ergaben sich nicht nur eine Analyse, sondern auch Antworten zur Bewältigung der schwierigen Situation. Die vorliegende Ausgabe der Europastimme dokumentiert das. Die Wirtschafts- und Finanzkrise hat gezeigt, dass koordiniertes Handeln und neue gemeinsame Regeln dringend notwendig sind. Das unkoordinierte Krisenmanagement der EU sorgte in der Vergangenheit für große Unsicherheit. Hier darf sich kein Mitgliedsland ausnehmen, weil niemand in der Lage ist, die Auswirkungen der Krise alleine zu bewältigen. Ein Bericht des Europäischen Parlaments kommt zu folgenden Schlussfolgerungen: