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Jubiläumsveranstaltung 55 Jahre EFB/BEJ

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Jubiläumsveranstaltung im Schlosshof bei Blitz und Donner

Großes Interesse bei der Bevölkerung und 130 Gästen aus Ungarn, Rumänien, Slowenien, Bosnien, Deutschland und den Niederlanden fand die Festveranstaltung am 17. Juli 2010 im Schlosshof des Europahauses im Rahmen des Europa-Forum Neumarkt. Die Festrede „Zerfällt Europa?“ wurde vom Präsidenten der Wirtschaftskammer Österreich  Dr. Christoph Leitl gehalten. Aus Anlass des 55jährigen Jubiläums der Europäischen Föderalistischen Bewegung und des Bundes der Europäischen Jugend zog er eine Bilanz der erreichten Fortschritte. Trotz aller Krisentendenzen in den zurück

liegenden Monaten und Jahren gäbe es keine Anzeichen für einen Zerfall Europas. Doch müsse immer wieder für die europäische Idee geworben werden. Gerade angesichts der aktuellen Krise komme es darauf an, den europäischen Einigungsweg entschlossen weiterzugehen und die Bürgerinnen und Bürger auf diesem Weg mitzunehmen. Hierzu sei das jährliche Europaforum ein wichtiger Beitrag, für dessen Organisation und Durchführung Max Wratschgo, Christa Hofmeister und allen Helferinnen und Helfern besonderer Dank gebühre.

Im Rahmen der Festveranstaltung wurde eine Reihe von Persönlichkeiten wegen ihrer Verdienste um Europa mit europäischen Ehrenzeichen ausgezeichnet. Das „Goldene Ehrenzeichen der EFB“ erhielten Prof. Johann Schleich/Feldbach, Anton Huber/Feldbach und Dr. Luigi Follner/Wien.

Der Vizepräsident des Freundeskreises Mérite Européen und ehemalige EU-Kommissar Peter Schmidhuber/München verlieh den Orden Mérite Européen in Gold an Frau Landeshauptfrau a. D. Waltraud Klasnic. Die Ausführung in Silber dieses hohen europäischen Ordens ging an Nikolaus Lanner (Europahaus Klagenfurt), Chefredakteur a.D. Heinz Stritzl  und Karl Heinz Nachtnebel, der sich während seines langen Berufslebens im ÖGB beharrlich für die europäische Sache eingesetzt hat.

Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung durch die kroatische Folkloregruppe Kud „Marof“ aus Novi Marof/Kroatien. Als zukünftiges Mitglied in der EU ließ es sich die Gruppe nicht nehmen, die Europahymne zu spielen. Dies war eine Premiere, da die Noten für ihre Instrumente eigens geschrieben werden mussten.
Auch ein heftiges Gewitter konnte den Ablauf der Veranstaltung nicht stören. Vorsorglich war im Schlosshof ein schützendes Zelt aufgebaut worden, das dem Geschehen eine besonders intime Atmosphäre verlieh.