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Ferienwoche mit rumänischen und ungarischen Kindern

Beim-BuergermeisterFerienwoche mit rumänischen und ungarischen Kindern
Zum Europäischen Jahr der Kreativität 2009 trafen sich Kinder aus den Banater Bergland/Rumänien, aus Baranya/Ungarn und Österreich im Europahaus Neumarkt .
Diese Woche wurde in Zusammenarbeit mit der Pfarrkonferenz St. Vinzenz Graz-Eggenberg für das Banater Bergland sowie mit dem Freundschaftsverein BASTEI für das Komitat Baranya und dem Landesjugendreferat der Steiermärkischen Landesregierung vom Europahaus Neumarkt unter der Leitung von Christine Hofmeister durchgeführt.

Die-Ungarn-sind-daRückmeldung aus Ungarn
Wir durften eine wundervolle Woche in Neumarkt im Europahaus verbringen. Jeder von uns kam mit positiven Erlebnissen geladen nach Hause. Es kam eine sehr gute Gesellschaft zusammen. Kinder und Erwachsene haben sehr schnell zu einander gefunden. Mir war es eine angenehme Überraschung, dass die ansonsten üblichen Anfangsschwierigkeiten fast völlig ausblieben. Neben der offenen Persönlichkeit der Teilnehmer spielten die gut durchdachten und organisierten Programme eine große Rolle dabei.

Ein-Dankeplakat-an-die-NeumarkterDas Partnerinterview am ersten Abend stellte die sprachliche Kreativität der Kinder auf die Probe. Es ist nicht einfach sich mit jemandem zu unterhalten, wenn man mit ihm keine gemeinsame Sprache spricht. Zum Glück erwies es sich nicht als unüberbrückbare Hürde. Einige versuchten sich als Dolmetscher, andere haben Internationalismen und Pantomime zur Hilfe gerufen.


Gemeinsam-unterwegsDem Kennen lernen diente eine Aufgabe, die ebenfalls Kreativität verlangte: die Portraitzeichnung. Die Arbeit sorgte auch hier für gute Stimmung, und unbemerkt lernten die Teilnehmer nicht nur äußere, sondern auch innere Eigenschaften voneinander kennen.
Das Kennen lernen der anderen, der Kultur der anderen stand während der ganzen Woche im Mittelpunkt. Damit es noch leichter geht, fand ein Mini-Sprachkurs statt, wo die Kinder wichtige Ausdrücke in drei Sprachen (Deutsch, Rumänisch und Ungarisch) lernen konnten. Sie haben auch außerhalb des "Klassenzimmers" geübt, voneinander gelernt. Die ungarischen Kinder benutzen die gelernten rumänischen Wörter immer noch- und verblüffen ihre Umgebung immer wieder damit.

Gross-Eis-essenSie werden noch lange über die gemeinsamen, abwechselungsreichen Programme erzählen:
ein halber Tag in der Therme Fohnsdorf, Fotos machen mit den Maketten weltberühmter Gebäude im Minimundus, Wanderung im Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen, Kennen lernen der Tiere der "heimischen Gewässer" und des Regenwaldes im Vivarium in Mariahof.
Tägliches Fußballtraining für das große Spiel gegen die Neumarkter Mannschaft. Die rumänisch-österreichisch-ungarische Gruppe mit 2 Jungen aus Österreich, was der Übung der deutschen Sprache sehr gut tat, trat als richtiges Team aufs Spielfeld. Es war große Freude, den Mädchen und Jungen zuzusehen, sie anzufeuern.

groer-TormannSport war immer im Schlossleben gegenwärtig. Die meisten Kinder verbrachten all ihre Freizeit um den Tischtennistisch im Schlosshof. Schwimmen konnten sie in der Therme, am Ziel unserer Wanderung in einem Teich und zweimal im Naturbad von Neumarkt.
Die Kreativität der Gruppe wurde auch immer wieder gefordert. Es wurden u.a. 2 Plakate als Dankeschön verfertigt. Eins ging an die Therme Fohnsdorf, eins an die Fußballer.

In-der-GraggerschluchtDer Bürgermeister von Neumarkt hat die "Europahausgruppe" eingeladen. Ihre neuen rumänischen Freunde präsentierten mehrere Volkslieder, rumänische und österreichische Tänze aus dem Banat.
Unsere Kinder bewiesen ihre Kreativität mit der Vorstellung ihres Landes mit verteilten Rollen und mit einem ungarischen und ungarisch-deutschen Volkslied. Der Applaus und die anerkennenden Worte der Zuschauer haben das Lampenfieber schließlich vergessen lassen.

Rumaenien-praesentiert-sichDie im Voraus gestellten Ziele wurden erreicht. Es war schön zu sehen, wie die rumänischen und ungarischen Kinder einander immer näher kommen, sich immer besser verstehen. Unabhängig davon, mit was für Vorurteilen sie "dank" den Medien und ihrer Umgebung von zu Hause gekommen sind.

Vielen Dank für die Möglichkeit, diese Woche im Europahaus verbringen zu dürfen. Wahrscheinlich stehen unsere Chancen schlecht, unsere Schule würde aber auch in Zukunft gern an solchen oder ähnlichen "Europa-bauenden" Programmen teilnehmen.

Ungarn-wird-vorgestelltHeute hatten wir den ersten Unterrichtstag. Die 6 Kinder, die mit im Europahaus waren, erzählen ihren Mitschülern tolle Sachen über ihre Woche bei Euch. Und ich natürlich meinen Kollegen. Sie dachten, wir sagen nur aus Spaß, dass wir in einem Schloss wohnten. Dann haben sie die Fotos gesehen :-) !!
Es war eine wunderbare Zeit. Danke.