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Nr. 6 November/Dezember 2006

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Gedanken zur Zeit

Mit dem Fall des Eisernen Vorhanges konnte Europa - wie es heute besteht - erst entstehen. Diesem Fall gingen in Ungarn, der Tschechoslowakei und in Polen Entwicklungen voraus, die man erst später in ihrer Bedeutung für die Entwicklung Europas einschätzen konnte. Ein wesentliches Ziel der Aufstandsbewegung in Ungarn von 1956 war neben der Demokratisierung der Gesellschaft vor allem die Verbesserung der Lebensumstände des ungarischen Volkes.

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Nr. 5 September/Oktober 2006

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Europa mit Unterschieden

Eine Gemeinschaft wie die Europäische Union braucht verbindende Elemente: Wirtschaft, Währung, Werte. Die gemeinsame Wirtschaft war von Anfang an treibendes Element der Integration. Nicht umsonst wird die gemeinsame Währung als bisher größter Erfolg der Europäischen Union gesehen, wenn man nicht gerade gemeinsame Werte in den Vordergrund stellt. An solchen gemeinsamen Werten mangelt es Europa nicht.

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Nr. 4 Juli/August 2006

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Schon wieder Erweiterung ?

Die letzte Erweiterung der EU ist zwei Jahre alt. „Wenn wir auf diese beiden Jahre zurückblicken, können wir zufrieden sein“, sagt die offi zielle Bilanz. Die Unkenrufe hätten sich als falsch erwiesen. „Europa ist nicht bankrott, Billiglohnarbeiter aus Mitteleuropa haben unsere Arbeitsmärkte nicht überschwemmt“. Die Cassandras haben sich geirrt. Tatsächlich, wer kann die großartigen demokratischen und wirtschaftlichen Umwandlungen leugnen, die in den letzten 15 Jahren in Mitteleuropa stattgefunden haben?

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Nr. 3 Mai/Juni 2006

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Was ist der Europatag ?

Am 9. Mai 1950 wurde in Paris eine „Erklärung von höchster Bedeutung“ angekündigt. Schon die ersten Zeilen dieser Erklärung die vom französischen Außenminister Robert Schuman verlesen wurde und aus der Feder seines Mitarbeiters Jean Monnet stammt, lassen einen ehrgeizigen Plan erkennen: „Der Weltfriede kann nur durch schöpferische, den drohenden Gefahren angemessenen Anstrengungen gesichert werden“.

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Nr. 2 März/April 2006

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Gemeinsam mit den Menschen

Die Europäische Kommission möchte die Bürger Europas besser erreichen und verstärkt auf ihre Anliegen eingehen. Die Kommunikation mit den Bürgern der Europäischen Union ist eines der strategischen Ziele der Kommission für diese Amtszeit. Am 1. Februar hat sie ein Weißbuch zur Kommunikationspolitik angenommen.

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Nr. 1 Jänner/Februar 2006

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Was soll aus Europa werden?

Die große Krise konnte abgewendet werden. Die Staats- und Regierungschefs der EU haben sich auf einen Kompromiss über den Finanzrahmen bis 2013 geeinigt. Europa hat damit seine Fähigkeit zur Einigung bewiesen, könnte man sagen. Kann man aber damit zufrieden sein? Die Beendigung des Finanzstreites folgte keiner sachlichen Reformstrategie, sondern war das Ergebnis eines beschämenden Basars nationaler Interessen und Eitelkeiten.

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