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Europa-Forum Neumarkt 2018

Österreichs EU-Präsidentschaft vor großen Herausforderungen

EFB Steiermark 16Österreich hat im zweiten Halbjahr 2018 die Präsidentschaft im Ministerrat der EU inne und trägt damit eine besondere Verantwortung für Europa. Die EU steht vor vielfältigen Herausforderungen: Nach dem Brexit-Referendum will erstmals ein EU-Staat die Gemeinschaft verlassen, ungeklärt ist die Frage, wie Europa mit den Flüchtlingen umgeht, und die EU muss sich auf ein neues Budget für die Zeit nach 2020 einigen. Einvernehmliche Lösungen zu finden wird im Kreis der noch 28 EU-Staaten immer schwerer, denn die Ziele und Interessen der Mitglieder fallen immer mehr auseinander.

Der Obmann der Europäischen Föderalistischen Bewegung EFB, Prof. Franz Majcen begrüßte mehr als 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus verschiedenen europäischen Ländern und wies darauf hin, dass vom Europaforum auf Schloss Forchtenstein wichtige Impulse zur Zukunft Europas ausgegangen sind. Es sei sehr zu begrüßen, dass im Europahaus neben der Tätigkeit der Europäischen Föderalisten auch neue Initiativen durch EYFON, dem Europäischen Jugendforum Neumarkt gesetzt werden.
Mit den Impulsen der Ratspräsidentschaft Österreichs befasste sich das Mitglied des Europäischen Parlaments Mag.Lukas Mandl. Den Menschen in der EU gehe es gut, es komme jetzt vor allem darauf an, das von zwei Generationen Erreichte weiterzutragen. Eine der größten Kulturleistungen Europas sei die friedliche Lösung von Konflikten. Nunmehr müsse sich die EU aber auch verstärkt mit sicherheitspolitischen Fragen befassen, wobei es das Ziel sein müsse, eine „Supermacht des Friedens“ zu werden. Notwendig sei hierzu eine Stärkung der Kooperation nach außen, nach innen müsse man sich gegen Populismus und Zentralisierung wenden.

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„Ein Theaterfestival feiert Geburtstag …“

coolisse programm2018Angefangen hat alles vor 40 Jahren als die sehr theaterbegeisterte Sigmut Wratschgo 10 Jahre lang die „Oststeirischen Theatertage“ in Gleisdorf organisierte.  Genau vor 30 Jahren durfte Karl M. Wilfling die Leitung übernehmen, wobei sich dann das Festival zu einem Kinder- und Jugendtheaterfest entwickelte und aus dem seit nun vielen Jahren das Kindertheaterfestival: „COOLisse“ das wahrscheinlich „coolste“ Kindertheaterfest in der Steiermark geworden ist. Das Erfolgsrezept ist ganz einfach. Es muss nicht alles perfekt sein und man braucht auch keine übermotivierte Theater-pädagogen. Wichtig ist der Spaßfaktor für die Kinder bei den Proben, Aufführungen und beim gesamten Festival.

Unter diesem Motto treffen sich auch heuer wieder verschiedene Kindertheater

gruppen am 27. und 28. Juni 2018 zum Theaterfestival in Gleisdorf im Haus der Musik, wo sie ihre eingeübten Stücke sich gegenseitig und natürlich auch dem interessierten, öffentlichen Publikum vorspielen. Bei gemeinsamen Spielen, Essen und Workshops können sich die vielen Kinder austauschen und auch näher kennenlernen.

Karl M. Wilfling, der Leiter der Europabühne Gleisdorf, kann nun heuer zum 30. Mal dieses Festival in bester Zusammenarbeit mit dem Landesjugendreferat und der Landesspielberatung Steiermark sowie der Stadtgemeinde Gleisdorf organisieren und eröffnen.

Weitere Informationen erfahren Sie unter der Nummer: 0664/5337729

Rund um den Europatag 2018


Zahlreiche Ehrengästen feierten am 2. Mai gemeinsam mit steierischen Schülerinnen und Schülern in der Aula der Alten Universität den Europatag des Landes Steiermark.
Heuer stand der Jahr für Jahr festlich in Graz begangene Tag ganz im Zeichen des 40-jährigen Jubiläums der "Alpen-Adria-Allianz". Auf die Begrüßung durch Europalandesrätin Barbara Eibinger-Miedl und den Vortrag des ehemaligen Vizepräsidenten der Europäischen Rundfunkunion und Medienberaters Boris Bergant folgte eine spannende Podiumsdiskussion.

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In Fürstenfeld wurde am Europatag feierlich der Platz vor der Bezirkshauptmannschaft in Europaplatz umbenannat.
Die EFB-Steiermark nahm im Kreise vieler Ehrengäste am Festakt teil. In der Festrede hielt Dr. Othmar Karas MEP fest, dass der Europatag, Österreichs zweiter Nationalfeiertag ist und er hob die bedeutung eines geeinigten Europas für uns alle hervor. Dass der Europatag einen Tag nach dem "Tag der Befreiung" gefeiert wird, sei kein Zufall, sondern ein starkes Signal wie Europa friedlich zusammenleben kann.

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Bericht Informartionsabende 2018

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Präzisionszüchtung als neue Form der Gentechnik.

„Wir brauchen einen Neustart der Gentechnik-Diskussion“. Das forderte Univ.-Prof. Dr. Joseph Strauss bei den Informationsveranstaltungen der Europäischen Föderalistischen Bewegung, die in Zusammenarbeit mit den Bezirkskammern für Land- und Forstwirtschaft in Feldbach und im Europahaus Neumarkt durchgeführt wurden.
Gentechnik sei durch Fehlentwicklungen, die die klassische Gentechnologie mit sich gebracht hätte, in Verruf geraten. Prof. Strauss kritisierte aber auch, dass in der Gentechnikdiskussion Emotionen entgegen jeglichen wissenschaftlichen Erkenntnissen geschürt würden. Er stellte die neuesten Methoden vor, die dazu dienen, das Genom einer Pflanze zu verändern, um ihre Eigenschaften zu modifizieren ohne artfremde DNA einzuschleusen. Die dadurch erreichten Veränderungen könnten auch in der Natur durch spontane Mutation entstehen.

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Informationsabend

k0001Landwirtschaftlicher Informationsabend
am Freitag, 2. März 2018
um 19:00 Uhr im Raiffeisensaal Feldbach

Univ. Prof. Dr. Joseph Strauss, Agrar-Genetiker und Leiter des Departments für „Angewandte Genetik und Zellbiologie“ an der Universität für Bodenkultur Wien (BOKU), wird seine Erkenntnisse zum Thema „Genscheren und Präzisionszüchtung: Hat das klassische Gentechnik-Konzept bald ausgedient?“ darlegen.


img102Univ.Prof. Dr. Joseph Strauss

Europastimme 2017 Nr.06

2017 06 Europa StimmeVIVE L‘EUROPE – ES LEBE EUROPA!

Die Wahlausgänge in Österreich, Deutschland und Tschechien machen die Situation für eine Fortentwicklung im Sinne einer immer engeren Union nicht einfach. Dabei
gäbe es ja bemerkenswerte, charmante Ideen für die Zukunft. In den letzten Wochen hörte man gar von einem möglichen Spitzenkandidaten- Duell Merkel / Mogherini.
Wir leben also in spannenden Zeiten – und hoffentlich auch mit dem Anspruch, diese zu prägen. Die Ausgangssituation für die EFB könnte seit Jahren nicht besser sein. Die Auswirkungen der Krisen verflachen, aber die schlagkräftigen Antworten der EU sind noch im Gedächtnis; die Zustimmung der Bevölkerung zur EU ist im Steigen; und wir sehen eine zunehmende Verschiebung des ehrenamtlichen politischen Engagements weg von politischen Parteien und hin zu überparteilichen Bewegungen wie die unsere.

Wir werden diese positiven Vorzeichen 2018 erfolgreich nutzen. Unsere vielfältigen Veranstaltungen sollen ein Ort des Dialoges und der Vermittlung sein. Die Themen sind die österreichische EU-Ratspräsidentschaft und das Europäische Jahr des Kulturerbes. Unsere europapolitische Think-Tank-Arbeit wird Nährboden und Quelle für die neuen Abgeordneten und Regierungskabinette sein. Und wir stehen bereits jetzt in den Startlöchern für eine umfangreiche Kampagne zu den EU-Parlamentswahlen 2019.

Zum 80. Geburtstag von Max Wratschgo würdigte auf Beschluss des Gemeinderates die Neue Stadt Feldbach seinen unermüdlichen Einsatz für ein Vereintes Europa in der Region und weit über die Landes- und Bundesgrenzen hinaus, mit der Benennung des an der Kreuzung Bismarckstraße/Ringstraße gelegenen Teils des Stadtparks zum „Max-Wratschgo-Europaplatz“. Dieses Denkmal, 1962 im Gedenken an die ersten „Europawahlen 1959” in Feldbach, im ehemaligen Sperlpark errichtet, wurde versetzt und mit Zusatztafeln ausgestattet. Enthüllt wurde das Denkmal durch Bürgermeister Ing. Josef Ober, LT-Präs. a. D. Prof. Franz Majcen, Max Wratschgo, LAbg. Franz Fartek und StADir. Dr. Michael Mehsner. Die Segnung nahm Dechant Mag. Friedrich Weingartmann vor. Musikalisch umrahmt und mit der Europahymne
besiegelt wurde die Feierlichkeit mit Bläsern der Musikschule Feldbach.

Sigmut Wratschgo am 07.12.2017 verstorben.

sigmut wratschgo verstorben 15 12 2017Wenn der letzte Vorhang fällt …

Sigmut Wratschgo ist dieser Tage leider Gottes verstorben. Im Jahre 1972 hast Du die Europabühne Gleisdorf gegründet. 1974 durfte ich das 1.Mal bei einer Theateraufführung mitspielen. 1978 hast die Oststeirischen Theatertage in Leben gerufen.

1988 durfte ich Deine Europabühne Gleisdorf übernehmen, da Du Dich privat verändert hast.
Bis heuer bist Du aber für mich und Deiner bzw. meiner Theatergruppe da gewesen.

43 Jahre lang hast Du mich/uns begleitet, geholfen, mitorganisiert, auch kritisiert, gelehrt usw.
Liebe Sigmut für all das danke ich Dir von ganzem Herzen.

Nächstes Jahr wollte ich ein großes Jubiläumsfest: „40 Jahre Theatertage“ in Gleisdorf mit Dir gemeinsam feiern. Leider geht das jetzt nicht.

Aber eines sei Dir versprochen. Du hast zwar unsere Theaterbühne nun für immer verlassen, aber
ein „Ehrenplatz“ in der ersten Reihe in meinem Herzen wird für immer bleiben.

Danke, für die vielen tollen Stunden und Tage, die ich mit Dir erleben durfte.

Charly von Europabühne Gleisdorf

Europaplatz für Max Wratschgo

Max Wratschgo EuropaplatzZum 80. Geburtstag wurde Max Wratschgo eine besondere Ehrung zuteil.
Die Stadtgemeinde Feldbach würdigte sein Wirken um die Verbreitung des Europagedankens mit einem Denkmal.
Im Rahmen eines Festaktes wurde der „Sperlpark“,
Ecke Bismarckstraße/Ringstraße in „Max-Wratschgo-Europaplatz“ unbenannt.

Die Feierlichkeit fand im Rahmen der 52. Feldbacher Europagespräche statt.

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52. Feldbacher Europagespräche

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Univ.-Prof. Dr. Stefan Karner:
Russland ist ein Teil Europas

Auch wenn sich die Beziehungen zwischen der EU und Russland nachhaltig geschädigt zeigen und gegenseitige Sanktionen das Klima vergiften, komme der EU große Verantwortung zu.

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